Mittwoch, 23. April 2008

toleranz der norm - na vielen dank auch














gestern wurde die regenbogenflagge trotz des verbots seitens der unileitung gehisst.
die fahne wird nicht entfernt, liesz der vizepraesident der uni verlauten,
sie werde toleriert. damit hielt das praesidium
ihr verbot aufrecht, versuchte sich so aber auch
aus dem oeffentlichen druck heraus zu winden.
es geht um den allgemeinen gleichstellungsgedanken, sagte gruenewald.
dazu waere vielleicht wieder ... und wieder... und wieder anzumerken, dass gleichstellung nicht existiert. der alltag aller menschen, und in diesem fall aller student_Innen
ist heteronormativ.
gleichstellung bedeutet sichtbarkeit, - und diese ohne den charakter
vom besonderen, auszergewoehnlichen...etc.
die regenbogenfahne fordert sichtbarkeit und wird sie demnach nur toleriert, unterstreicht dies
eben wieder nur, dass das genau unerwuenscht ist ... im sogenannten gleichstellungsgedanken.
was bei der argumentation der uni vergessen wird, die glaubt eine gruppe nicht extra stark
praesentiert gelten zu lassen, ist unschluessig, denn die permanente praesentation der heteronorm in allen lebensbereichen, wo auch immer ein mensch ist, stellt immer wieder eine gesonderte poition heraus. die der absoluten norm, verdammte hacke.

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