| - ein LACHER...
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..., wenn es nicht soviel Ärger mit sich gebracht hätte. Am 3. April kam es zum Prozess wegen Vermummung beim Transgenialen CSD. Die Moderatorin des Bühnenprogramms wurde letztes Jahr nach der Veranstaltung festgenommen. Ihr wurde vorgewor- fen, sich eine Skimaske zur Verschleierung ihrer Identität aufgesetzt zu haben. Den Strafbefehl über 300, - Euro hat sie angefochten und somit ist es zu diesem Prozess gekom- men. Und tatsächlich hatte sie eine Maske für ca. 3 Minuten auf. Das waren drei Minuten innerhalb einer mehrstündigen Bühnenshow. Lachhaft, kann ich da nur sagen. Zumal auch während dieser Zeit deutlich klar wurde, dass diese Aktion eine künstlerisch umgesetzte Kritik am Vorgehen der Polizei während der Demonstration gewesen war. Die 23. Hundertschaft der Berliner Polizei hatte nämlich nichts besseres zu tun, als eine Person festzunehmen, weil sie einen hautfarbenen BH auf dem Kopf trug. Dies sei eben ein Vermummungsversuch gewesen. Es war der erste transgeniale CSD, ( 10 Jahre gibt es ihn schon) wo derartige Provokationen seitens der Polizei stattfanden. Mehrfach gab es verächtliche Gesten etc. in Richtung derlesbischen und schwulen Teilnehmer_Innen. Diese Aktionen haben auch nichts mit "keinen Spaß verstehen" zu tun, sondern sind gezielte Mittel, eine negative Stimmung seitens der Demonstrant_Innen zu erzeugen. Das führt bei Menschen, die im Gegensatz zum Partyvolk auf dem kommerziellen CSD doch politischer denken und handeln, irgendwann unweigerlich zu Protest. Das sieht nach Strategie aus. Der Richter fand die Sache offensichtlich auch lächerlich genug, nach der Aussage der "Angeklagten" diese Farce schnell mit dem Freispruch zu beenden. Etwas schade dabei ist, dass die Beamten nicht mehr zuWort gekommen sind. Hätte gerne erfahren wie sie das plausibel
machen wollten und sich dabei so richtig schön selbst demontieren. ... hier noch die links zu artikeln darüber aus der taz und dem neuen deutschland.
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